Häufige Fragen zum Thema Dachbegrünung

Ihre Frage ist unten bisher nicht aufgeführt? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir beantworten gerne all Ihre Fragen rund um das Thema Dachbegrünung!

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Allgemeine Fragen zur Dachbegrünung

Die Vorteile durch eine Zusammenarbeit mit Naturdach-Profi liegen auf der Hand (und vor allem auf dem Dach ;-):

  • Kompetente Beratung: Alles aus einer Hand – Sie haben einen Ansprechpartner
  • Sofort Grün: Verlegung in Eigenleistung (DIY) oder durch uns – von Anfang an volle Begrünung
  • Schnelle Umsetzung: Von Auftragserteilung bis Lieferung maximal 4 Wochen
  • Ganzjährige Verlegbarkeit: Außer bei anstehenden Frost- und/oder Extremwetterperioden

  • Ihr Naturdach System erfüllt alle gängigen Förderrichtlinien
  • Ihr Naturdach übersteht auch längere Hitze- und Trockenperioden
  • Ihr Naturdach erhöht die Langlebigkeit Ihres Daches
  • Ihr Naturdach leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz

Extensive und intensive Dachbegrünungen sind zwei verschiedene Ansätze zur Begrünung von Dächern.

Extensive Dachbegrünung

Bei einer extensiven Dachbegrünung handelt es sich um eine leichtere und flachere Begrünung. Sie zeichnet sich durch eine geringe Aufbauhöhe aus, normalerweise weniger als 10 cm. Extensive Begrünungen sind pflegeleichter und erfordern weniger Wartung.  Typischerweise werden hier robuste, trockenheitsresistente Pflanzen wie Sedum oder Gräser verwendet. Wir bieten nur extensive Dachbegrünungen an.

Intensive Dachbegrünung

Eine intensive Dachbegrünung ist deutlich aufwendiger und schwerer und kann eher mit einem Dachgarten verglichen werden. Sie ermöglicht aber gleichzeitig eine vielfältigere Bepflanzung und kann sogar Baumschichten aufnehmen. Die Aufbauhöhe ist größer, oft über 15 cm, und erfordert entsprechend eine wesentlich stärkere Dachkonstruktion mit entsprechender Tragkraft. Diese Art der Begrünung erfordert mehr Pflege, ähnlich einem Garten, mit Bewässerung und regelmäßiger Gartenarbeit. Intensive Dachbegrünungen werden oft für öffentlich zugängliche Dachgärten oder landschaftliche Gestaltung verwendet.

Insgesamt sind die Hauptunterschiede zwischen extensiver und intensiver Dachbegrünung die Aufbauhöhe, die Pflanzenauswahl, der Pflegeaufwand und die beabsichtigte Verwendung des begrünten Daches.

Für extensive Dachbegrünung eignen sich robuste und pflegeleichte Pflanzen, die in der Lage sind, mit den speziellen Bedingungen auf Dächern zurechtzukommen. Hier sind einige Pflanzen, die sich für extensive Dachbegrünung eignen:

  • Sedum-Arten: Diese Fetthennen sind sehr beliebt für Dachbegrünungen, da sie trockenheitsresistent sind und wenig Pflege benötigen. Für unsere Dachbegrünungen verwenden wir im Normalfall ausschließlich diese Sedum-Pflanzen, weil sich diese als ideal für Dachbegrünungen erwiesen haben. 
  • Gräser: Verschiedene Gräser, wie das Blauschwingelgras, sind eine gute Wahl für Dachbegrünungen, da sie das Substrat stabilisieren.
  • Kräuter: Einige Kräuter wie Thymian und Oregano können in Extensivbegrünungen verwendet werden und verleihen dem Dach einen angenehmen Duft.
  • Wildblumen: Einheimische Wildblumen fördern die Biodiversität und sind an das lokale Klima angepasst.
  • Fetthennen (Hylotelephium-Arten): Diese Pflanzen sind robust und können extremen Bedingungen standhalten.
  • Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus): Eine weitere Option für Extensivbegrünungen.


Es ist wichtig, die Pflanzenauswahl an die lokalen klimatischen Bedingungen anzupassen und sicherzustellen, dass das Substrat und die Dachstruktur den Pflanzenbedürfnissen entsprechen. Wenn Sie neben den von uns verwendeten Sedum-Arten weitere Pflanzen für Ihre Dachbegrünung wünschen, können wir selbstverständlich auch Gräser, Kräuter, Wildblumen etc. anbieten. 

Begrünungsmaßnahmen wirken sich in vielerlei Hinsicht positiv aus. Insbesondere sollte über eine Umsetzung dann nachgedacht werden, wenn ohnehin eine Gebäuderenovierung oder -sanierung stattfinden soll. Dabei bieten sich viele Möglichkeiten – von kleinen Do-It-Yourself-Maßnahmen (DIY) bis hin zu aufwändigen Lösungen.

Die Abdichtung von Flachdächern ist oftmals häufig mehr oder weniger schutzlos der Witterung ausgesetzt: Starke Temperaturwechsel, Regen, Hagel und nicht zuletzt die konstante UV-Strahlung der Sonne können selbst modernste Materialien auf Dauer zermürben, sodass nicht selten Leckagen und undichte Stellen die Folge sind. Entsprechend heißt es dann nach 15 bis 25 Jahren, dass das Dach neu abgedichtet, zum Teil sogar komplett saniert werden muss.

Eine Dachbegrünung bedeutet eine mehrfache Schutzwirkung für Flachdächer: Ohne dass die eigentliche Dachabdichtung mit den Pflanzen oder dem Substrat in Kontakt kommt, wird sie zuverlässig vor äußeren Einflüssen geschützt. Zudem gleicht eine Dachbegrünung große Temperaturschwankungen aus, UV-Strahlen werden von der Dachabdichtung ferngehalten. Ebenso kann Witterung nicht mehr direkt zur Abdichtung vordringen. Hagel, Regen, Schnee, Eis und Wind treffen zwar die Dachbegrünung, die dem problemlos standhält, nicht aber die darunter liegende Dachfläche.

Verbindliche Aussagen zu den örtlich geltenden Auflagen können aus den kommunalen Bebauungsplänen entnommen werden. In vielen Landesbauordnungen ist bereits festgelegt, dass nicht überbaute Flächen sowohl wasseraufnahmefähig als auch zu begrünen sind.

Nicht selten verlangen Kommunen weniger Gebühren, wenn auf dem Grundstück Flächen entsiegelt werden. Das bedeutet, dass Maßnahmen ergriffen werden, die ermöglichen, dass Niederschlagswasser auf natürlichem Weg abgeleitet und nicht (mehr) zurückgehalten wird. So können zum Beispiel Wege, Zufahrten oder Parkplätze mit wasserdurchlässigen Werkstoffen versehen werden. Neben den direkten Fördermaßnahmen ist die Einsparung von Abwassergebühren ein Punkt, der eine Dachbegrünung finanziell attraktiv macht!

Damit soll einer Überlastung der Kanalisation aufgrund von (Stark-) Regenereignissen entgegengewirkt werden. Da unterschiedliche Regelungen vorherrschen, lohnt sich ein klärendes Gespräch mit der zuständigen Behörde bzw. Stadtverwaltung.

Grundsätzlich sind die örtlichen Bedingungen und die verwendeten Bausubstanzen des jeweiligen Gebäudes für eine fundierte Antwort hinzuzuziehen, aber grundsätzlich lässt sich feststellen, dass sich ein fachgerecht erstelltes Gründach positiv auf den Isolierungsgrad des Gebäudes auswirkt.

Im Sommer kann sich ein Gebäude mit Bitumendach ohne vorhandene Dachbegrünung schnell auf mehr als 70 Grad Celsius aufheizen, was sich in der Regel in den Innenräumen bemerkbar macht, insbesondere bei unzureichender Dämmung. Da bei dem Einsatz einer Dachbegrünung das Sonnenlicht durch die Vegetation reflektiert anstatt absorbiert wird und über die Pflanzen eine Verdunstung stattfindet, verringert sich die auf der Dachfläche vorherrschende Temperatur auf ca. 40 – 45 Grad Celsius.

Je nach Dicke der Substratschicht unterhalb der Vegetationsschicht verringert sich daher die Temperatur in den Räumen merkbar. Sollten in den Räumlichkeiten dennoch Klimaanlagen zum Einsatz kommen, um die Temperatur weiter zu senken, wirkt sich die zusätzliche Isolierschicht der Dachbegrünung ebenfalls positiv aus, da die Klimaanlagen weniger leisten müssen.

Im Winter wirkt sich der Einsatz einer Dachbegrünung ebenfalls positiv aus, ist aber erfahrungsgemäß nicht so spürbar wie im Sommer, da das Gründach Feuchtigkeit speichert. Dennoch kommt es im Regelfall zu Einsparpotenzial bei den Heizkosten je nach Dicke der Substratschicht.

Hinweis:
Um genauere Werte für Ihr Projekt zu erhalten, empfehlen wir das Hinzuziehen eines Energieberatungs-Unternehmens.

Unsere Sedummix-Matten sind bereits bei Lieferung zu mindestens 95 % begrünt und mit 6 bis 8 verschiedenen Sedumarten pro m² bepflanzt.

Unsere bereits vorbegrünten Sedumprodukte sind sehr robust und können gelegentlich betreten werden. Insbesondere zu Revisionszwecken in Form von unterjährigen Wartungs- und Pflegegängen ist dies in jedem Fall möglich. 

Regelmäßige physische Belastungen als auch insbesondere vereinzelte Zutritte in Frostperioden sollten jedoch unbedingt vermieden werden, da die Pflanzen Schäden in Form von zum Beispiel Brüchen erleiden könnten.

Sollten die örtlichen Bedingungen eine regelmäßige Betretung der Grünflächen erfordern, sollte über ein Anlegen von Fußwegen mittels Kiesschüttungen und/oder Trittplatten nachgedacht werden, um die Pflanzen zu schonen. Generell gilt: Seien Sie vorsichtig bei Betreten von Dachflächen und halten Sie erforderliche/empfohlene Sicherheitsmaßnahmen ein!

Mit unseren Sedummix-Matten ist Ihr Dach sofort grün, denn unsere Sedummix-Matten sind bereits bei Lieferung zu mindestens 95 % begrünt, so dass Sie sofort nach der Installation eine wunderbare Grünfläche haben. Kein langes Warten, ob die Samen oder Sprossen angehen, kein ständiges Nachsähen – genießen Sie das sofortige Grün. Und das zu jeder Jahreszeit, denn unsere Dachbegrünung kann ganzjährig bezogen und verlegt werden (Extremwetter und Frostperioden ausgenommen).

Ist die Dachbegrünung wassergesättigt, wird überschüssiges Wasser über die vorhandenen Einrichtungen (bspw. Regenrinne oder Abfluss) abgeführt. Darin unterscheidet sich ein begrüntes Dach nicht zu einem herkömmlichen Dach ohne Begrünung.

Der überschüssige Niederschlag kann optional in Zisternen oder sonstigen Regenwasser-Bewirtschaftungssystemen gespeichert und zum Beispiel für Gartenbewässerung, Löschwasser- sowie Sprinkler-Anlagen oder aber als Grauwasser (WC-Spülungen etc.) oder sonstigen Anwendungszwecken genutzt werden. Andernfalls versickert das Wasser je nach örtlicher Bodenbeschaffenheit im Erdreich.

In urbanen Ballungsräumen – sprich Städten – sind im Vergleich zur ländlichen Umgebung höhere Lufttemperaturen vorhanden, abhängig von der Größe der Stadt und dessen geografischer Lage sowie der Stadtstruktur (Grünflächenanteil, Baudichte usw.). Ursache für die gemessenen Temperaturunterschiede ist vor allem der Anteil bebauter und somit versiegelter Flächen, aber auch die Menge der Luftschadstoffe.

Da in Ballungsgebieten der Raum für Grün begrenzt ist, bieten dort Fassaden und vor allem Dachflächen den benötigten Platz, um den Wärmeinseleffekt zu mindern. Im Gegensatz zu bebauten Flächen reflektiert die Vegetation das Sonnenlicht anstatt dieses zu absorbieren und Wärme zu speichern.

Daher wirken sich Grünflächen positiv auf.

Das Gewicht einer Dachbegrünung hängt stark vom gewählten System ab. Die genauen Gewichte (trocken bzw. mit Wasser gesättigt) finden Sie in den Produktdatenblättern auf den Detailseiten der Systeme. Die Kassetten wiegen zwischen 6,7kg/Kassette bzw. 31,5 kg/m² (Klick-Kassette leicht; trockener Zustand) und bis zu 18 kg/Kassette bzw. 80 kg/m² (Klick-Kassette Premium; wassergesättigter Zustand). Die Verlegesysteme wiegen zwischen 20,5 kg/m² (Naturdach-Profi System Standard; trocken) bis zu 75,4 kg/m² (Naturdach-Profi System Premium; wassergesättigter Zustand).

Generell lässt sich festhalten, dass unsere Dachbegrünungssysteme mindestens eine Dach-Traglast von 45 kg/m² erfordern. Ziehen Sie gegebenenfalls ein Statikbüro hinzu.

Ein Umkehrdach ist eine spezielle Form des Warmdaches und weist eine umgekehrte Aufbaukonstruktion auf. Die Dämmung liegt oberhalb der Abdichtung und schützt diese daher vor Witterungseinflüssen.

Maßgeblich für eine Machbarkeit ist die jeweilige Zulassung der Umkehrdämmung, die es vor Baubeginn im Einzelfall zu prüfen gilt. Im Allgemeinen ist für eine Dachbegrünung ein Umkehrdach unkritisch.

Der Abflussbeiwert gibt den Teil des Niederschlagwassers an, welcher nach einem Regenereignis in die Entwässerungsanlage (Abfluss) gelangt.

Abflussbeiwerte liegen zwischen 1 (entspricht 100 % Abfluss) und 0 (entspricht 0 % Abfluss) und sind für begrünte Dachflächen unter anderem abhängig von der Dachneigung sowie der Dicke des Begrünungsaufbaus.

So wird oftmals in Bezug auf die Bewilligung von Fördermaßnahmen eine bestimmte Aufbaudicke (beispielsweise 8 cm) und/oder ein bestimmter Abflussbeiwert (beispielsweise 0,3) vorausgesetzt. Wir bieten passende Aufbaulösungen für gängige Anforderungen an.

Grundsätzlich wirkt sich ein fachgerecht installiertes Gründach positiv auf die Reduzierung von Schall aus. Die Geräuschreduzierung hängt maßgeblich von der Schichtdicke des Gründachaufbaus ab. Je dicker die Substrat- und Vegetationsschicht ist, desto besser ist die Schalldämmung.

Antworten der Verbraucherzentrale zum Thema Dachbegrünung

Fragen zur Planung und Installation

Im Regelfall ist für die Begrünung eines Carport- oder Garagendaches mittels Extensivbegrünung keine Baugenehmigung erforderlich. Wir empfehlen jedoch, vor Baubeginn beim zuständigen Bauamt nachzufragen und in diesem Zusammenhang auch zu klären, ob Fördermittel beantragt werden können. Häufig sind für neu ausgewiesene Baugebiete Dachbegrünungen vorgeschrieben.

Zwingend erforderlich ist hingegen eine Baugenehmigung vor Baubeginn, wenn eine Intensivbegrünung (z.B. Dachgarten) umgesetzt werden soll.

Optimal für das Einsetzen der Pflanzen ist der Frühling oder Herbst, da dann die besten Wachstumsbedingungen für Pflanzen herrschen. Unsere Lösungen sind ganzjährig verfügbar, bereits bei Lieferung vollwertig begrünt und können außer bei bevorstehenden, längeren Frostperioden zu jeder Jahreszeit verlegt werden. Wartezeiten und ein erhöhter Pflegeaufwand in Bezug auf das Anwachsen entfallen somit.

Selbstverständlich! Unsere Kassettensysteme bieten wir auch als Do-It-Yourself-Pakete (DIY) zur Selbstverlegung an. Insbesondere für kleinere Flächen (Garagen, Carports etc.) sind diese Pakete preislich besonders attraktiv und die Verlegung ohne Probleme auch in Eigenregie machbar. Auf den Detailseiten der Kassettensysteme finden Sie auch Videos, in denen die Verlegung gezeigt wird.

Die Installation einer Dachbegrünung hängt selbstverständlich von der Fläche ab, die begrünt werden soll, sowie von individuellen Faktoren vor Ort. In der Regel kann man aber davon ausgehen, dass unsere Verlegeteams bei einer gut vorbereiteten sowie zugänglichen Fläche zwischen 100 und 200 m² pro Tag schaffen.

Selbstverständlich liefern wir und verlegen wir deutschlandweit Dachbegrünungen. Lassen Sie sich gerne von uns ein kostenloses und unverbindliches Festpreisangebot geben. Dort nennen wir Ihnen dann auch gerne den nächstmöglichen Liefer- oder Ausführungstermin für Ihre Region.

Für Dachbegrünungen, die Sie selbst verlegen (bspw. unsere Kassetten-Systeme auf einer Garage), sind Lieferzeiten von 7 bis 10 Tagen in der Regel problemlos möglich. Bei größeren Flächen, die von uns verlegt werden sollen, benötigen wir in der Regel eine Vorlaufzeit von ca. 14 Tagen. Allerdings hängt es immer von zahlreichen Faktoren ab, daher lassen Sie sich gerne von uns ein kostenloses und unverbindliches Festpreisangebot geben. Dort nennen wir Ihnen dann auch gerne den nächstmöglichen Liefer- oder Ausführungstermin.

In der Regel unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für ein echtes Rundum-Sorglos-Paket. Bei den Verlegeangeboten kümmern wir uns um alle notwendigen Maschinen, Materialien etc. (wenn nicht anders im Angebot ausgewiesen).

Entscheiden Sie sich für eine Selbstverlegung umfasst unser Angebot entweder nur die Lieferung der Dachbegrünungs-Kassetten oder auf Wunsch auch Zubehör wie zum Beispiel Kies, Schutzvlies, Wurzelschutzbahn, Kiesfangleisten. Für gegebenfalls bauseits erforderliche Zuschnitte der Kassetten empfehlen wir je nach Kassetten-System die sachgemäße Verwendung eines handelsüblichen gezackten Messers oder einer Stichsäge (beides ist nicht Bestandteil unserer Angebote/unseres Lieferumfangs).

Für die Randbereiche der zu begrünenden Flächen und um technischen Dachdurchdringungen wie zum Beispiel Dachluken, Abluftrohre, Klimaanlagen usw. empfehlen wir die Anlage eines Kiesrandes mit einer Breite von mindestens 30 cm und einer Höhe von 5 cm.

Dieser dient in erster Linie zu Drainage- sowie Revisionszwecken und dem Brandschutz. Darüber hinaus wirkt ein Kiesrand bei angrenzenden, aufgehenden Bauteilen wie zum Beispiel Gebäudewänden Stauhitze entgegen und trägt bei Regenereignissen dazu bei, dass kein Grünspan an evtl. umliegenden Wänden entsteht.

Auch unter Dachvorsprüngen bietet es sich an, aufgrund des Regenschattens einen Kiesrand vorzusehen. Sollten die örtlichen Bedingungen eine regelmäßige Betretung der Grünflächen erfordern, sollte im Zuge der Planung über ein Anlegen von Fußwegen mittels weiteren Kiesschüttungen und/oder Trittplatten nachgedacht werden.

Sollte die bauseits vorhandene wasserführende Schicht/Dachhaut bzw. Abdichtung nicht bereits wurzelfest sein, kann nachträglich eine Wurzelschutzbahn aufgebracht werden.

Diese wird lose auf die vorhandene Abdichtung verlegt und durch die Begrünung und/oder Kiesstreifen beschwert.

Bestenfalls sollte die Wurzelschutzbahn aus einem Stück bestehen. Ist dies örtlich nicht umsetzbar, sollte eine Überlappung von mindestens 50 cm eingehalten werden.

Fragen zur Pflege der Dachbegrünung

Pro Jahr sind in der Regel zwei Pflegegänge in Form einer Sichtprüfung ausreichend, in denen unerwünschter Fremdwuchs entfernt und gegebenenfalls nachgedüngt wird. Letzteres sollte jedoch nur in Einzelfällen bei konkretem Bedarf geschehen.

Auch sollten evtl. vorhandene technische Einrichtungen, insbesondere die Entwässerungskomponenten wie zum Beispiel Dachrinnen und Abflüsse kontrolliert und auf deren einwandfreie Funktion geprüft werden. Wichtig ist, dass die Dachentwässerung dauerhaft funktioniert, da ansonsten Staunässe unter der Vegetationsschicht entstehen kann, die sich nachteilig auf die Pflanzen auswirkt.

In den Herbstmonaten sollte auf den Dachbegrünungsflächen vorhandenes Laub von umliegenden Bäumen entfernt werden, da diese Laubschicht die Pflanzen ersticken könnte. Dabei schadet es nicht, das Laub ein paar Tage liegen zu lassen, aber spätestens vor dem Winter sollte die Laubentfernung zum Beispiel von Hand oder mittels Laubbesen erfolgen.

Service-Pflege-Abo optional
Da die Pflege spezielle Pflanzenkenntnisse erfordert und auch die Arbeitssicherheit zwingend beachtet werden muss, empfehlen wir für derartige Arbeiten das Hinzuziehen eines Fachunternehmens. Gerne bieten wir Ihnen verschiedene, kostenpflichtige Abo-Servicemodelle an.

Eine extensive Dachbegrünung ist pflegearm und benötigt keine besonderen Maßnahmen für die Wintermonate.

Lediglich sollte eventuell auf den Dachbegrünungsflächen vorhandenes Laub entfernt werden, da diese Laubschicht die
Pflanzen ersticken könnte. Dabei schadet es nicht, die Blätter ein paar Tage liegen zu lassen, aber spätestens vor dem Winter sollte das Laub per Hand oder Laubbesen entfernt werden.

Die für die Dachbegrünung verwendeten Sedumpflanzen sind sehr trockenheitsbeständig und müssen normalerweise selbst bei längeren Trockenperioden nicht gewässert werden. Insbesondere die Lösungen mit größerem Wasserspeicher können über lange Zeit ohne zusätzliche Bewässerung auskommen.

Ein- bis zwei Mal pro Jahr sollte man unerwünschte Gräser und Beiwuchs aus der Dachbegrünung entfernen. Die Verwendung von Unkrautvernichtungsmitteln / Herbiziden wird nicht empfohlen. Da die Pflege spezielle Pflanzenkenntnisse erfordert und auch die Arbeitssicherheit zwingend beachtet werden muss, empfehlen wir für derartige Arbeiten das Hinzuziehen eines Fachunternehmens. Gerne bieten wir Ihnen verschiedene Abo-Servicemodelle an.

Die für die Dachbegrünung verwendeten Sedumpflanzen sind der trockenheitsbeständig und müssen normalerweise selbst bei längeren Trockenperioden nicht gewässert werden. Insbesondere die Lösungen mit größerem Wasserspeicher können über lange Zeit ohne zusätzliche Bewässerung auskommen.

Ein Mähen der Dachbegrünung ist im Normalfall nicht notwendig.

Fragen zu Kosten und zur Wirtschaftlichkeit

Pauschale Aussagen zu den Kosten einer Dachbegrünung kann man nur schwer machen, weil sehr viele individuelle Faktoren die Kosten einer Dachbegrünung beeinflussen:

  • Wie groß ist die zu begrünende Dachfläche?
  • Ist eine Verlegung durch den Naturdach Profi gewünscht oder soll die Verlegung in Eigenregie erfolgen?
  • Soll die Dachbegrünung besondere Eigenschaften haben (bspw. besonders leicht, besonders großer Wasserspeicher etc.)?
  • Welche Pflanzen sollen in der Dachbegrünung verwendet werden?

Diese und weitere Faktoren bestimmen den Preis einer Dachbegrünung. Gerne lassen wir Ihnen ein kostenloses Festpreisangebot für Ihre neue Dachbegrünung zukommen – zum kostenlosen Festpreisangebot!

Eine Dachbegrünung spart merkbar Geld, denn die Anschaffungskosten amortisieren sich in kurzer Zeit. Hintergrund ist, dass sich die Abwasser- und Niederschlagsgebühren, genau wie die Wartungs- und Reparaturkosten für das Dach, durch eine Begrünung reduzieren. Hinzu kommen geringere Energiekosten fürs Kühlen im Sommer und Heizen im Winter. Zudem lassen sich durch staatliche Förderung vielerorts noch die Anschaffungskosten minimieren. Im Bereich Kosten und Förderung finden Sie zahlreiche Beispiele für Wirtschaftlichkeitsrechnungen, in denen aufgezeigt wird, wie man mit einer Dachbegrünung über die Lebensdauer hinweg sehr viel Geld sparen kann.

Weniger kühlen im Sommer, weniger heizen im Winter – das fasst die energiesparenden Eigenschaften einer Dachebgrünung perfekt zusammen. Ein bepflanztes Dach isoliert im Winter und kühlt im Sommer ein Gebäude. Ein großer Teil der verbrauchten Energie in privaten Haushalten, aber ebenso in gewerblichen genutzten Gebäuden, wird für die Wärme im Winter und zunehmend auch die Kühlung im Sommer aufgewendet. Das Gründach wirkt über das ganze Jahr hinweg als natürliche Klimaanlage, die im Sommer die Hitze vermindert und im Winter die Wärme im Haus behält. Bei einem normalen Haus gehen häufig 20% der Heizwärme allein über das Dach verloren, bei älteren Gebäuden mit schlechter Dämmung oftmals noch wesentlich mehr. Selbst mit einer vergleichsweise dünnen Substratschicht bei extensiver Dachbegrünung können schon deutliche Einsparpotenziale realisiert werden.

Im Unterschied zu Sattel-, Walm- oder Pultdächern sind die Materialien auf Flachdächern häufig mehr oder weniger schutzlos der Witterung ausgesetzt: Starke Temperaturwechsel, Regen, Hagel und nicht zuletzt die konstante UV-Strahlung der Sonne können selbst modernste Materialien auf Dauer zermürben, sodass nicht selten Leckagen und undichte Stellen die Folge sind. Entsprechend heißt es dann nach 15 bis 25 Jahren, dass das Dach neu abgedichtet, zum Teil sogar komplett saniert werden muss. Eine Dachbegrünung bedeutet eine mehrfache Schutzwirkung für Flachdächer: Ohne dass die eigentliche Dachabdichtung mit den Pflanzen oder dem Substrat in Kontakt kommt, wird sie zuverlässig vor äußeren Einflüssen geschützt. Gleichzeitig nivelliert eine Dachbegrünung große Temperaturschwankungen, UV-Strahlen werden von der Dachabdichtung ferngehalten. Ebenso kann Witterung nicht mehr direkt zur Abdichtung vordringen. Hagel, Regen, Schnee, Eis und Wind treffen zwar die Begrünung, die dem problemlos standhält, nicht aber die darunter liegende Dachfläche.

Nicht selten verlangen Kommunen weniger Gebühren, wenn auf dem Grundstück Flächen entsiegelt werden. Das bedeutet, dass Maßnahmen ergriffen werden, die ermöglichen, dass Niederschlagswasser auf natürlichem Weg abgeleitet und nicht (mehr) zurückgehalten wird. So können zum Beispiel Wege, Zufahrten oder Parkplätze mit wasserdurchlässigen Werkstoffen versehen werden. Neben den direkten Fördermaßnahmen ist die Einsparung von Abwassergebühren ein Punkt, der eine Dachbegrünung finanziell attraktiv macht!
Damit soll einer Überlastung der Kanalisation aufgrund von Starkregenereignissen entgegengewirkt werden. Da unterschiedliche Regelungen vorherrschen, lohnt sich ein klärendes Gespräch mit der zuständigen Behörde bzw. Stadtverwaltung.

Fragen zu Fördermöglichkeiten für Dachbegrünungen

Viele Städte und Gemeinden bieten Förderprogramme zur Dachbegrünung an, z.B. über das Programm “Klimaresilienz in Kommunen” oder per Reduzierung der Abwassergebühren. Bitte fragen Sie bei Ihrer örtlichen Stadtverwaltung nach!

In der Regel muss die Förderung für eine neue Dachbegrünung vor Beginn der Baumaßnahme bzw. vor der Auftragsvergabe beantragt werden. Genaue Informationen dazu finden Sie in der Regel bei Ihrer Stadtverwaltung.

Für Dachbegrünungen gibt es Förderungen von Städten / Kommunen, vom Land und vom Bund. Details dazu finden Sie auch im Bereich Förderprogramme. Der erste Ansprechpartner ist dabei in der Regel die Stadt oder Gemeinde.

Auch beim Bundesverband GebäudeGrün e.V.  (BuGG) erhalten Sie weiterführende Informationen zum Thema Förderungen:

Förderungen können als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden oder aber als zinsgünstige Darlehen. Die genauen Konditionen hängen vom jeweiligen Förderprogramm ab, mit dem die Dachbegrünung gefördert werden soll.

Da es eine Vielzahl unterschiedlicher Förderprogramme für Dachbegrünungen gibt, kann man hier keine pauschale Aussage treffen. Förderungen von bis zu 50 €/m² bzw. 50 % der Kosten sind aber nicht selten bei den unterschiedlichen Förderprogrammen zu finden. Bitte beachten Sie, dass es neben der Förderung auch sehr häufig noch eine Reduzierung der Abwassergebühren gibt, die von der Kommune für begrünte Flächen gewährt wird und eine neue Dachbegrünung finanziell zusätzlich attraktiv macht.

Fragen zu Dachbegrünungen und Photovoltaik (PV)

Die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf einer Dachbegrünung ist überhaupt kein Problem – ganz im Gegenteil: Weil eine Dachbegrünung einen Kühlungseffekt auf die Umgebung hat, kann die Photovoltaik-Anlage effizienter arbeiten und der Stromertrag wird gesteigert. Daher ist die Kombination aus PV-Anlage und Dachbegrünung sogar sehr empfehlenswert.

Wir haben uns auf Dachbegrünungen spezialisiert, daher werden von uns keine PV-Anlagen installiert. Wir stimmen unsere Arbeit aber gerne mit Ihrem Anbieter der PV-Anlage ab, so dass erst die neue Dachbegrünung verlegt wird und direkt im Anschluss der Elektrofachbetrieb die PV-Anlage installieren kann.

Durch die Verdunstung von Wasser entziehen die Pflanzen eines Gründachs der Umgebung große Mengen an Energie, was zu einem starken Kühlungseffekt führt. Die positive Folge: Auch die auf der Dachbegrünung verbauten Photovoltaik-Module werden gekühlt, was direkt in einer gesteigerten Leistung resultiert und den Stromertrag steigert.

Die genauen Werte hängen von der individuellen Situation ab. In verschiedenen Studien wurden durchschnittliche Leistungssteigerungen von 4 bis 5 % festgestellt. Rechnet man bei einer 10-kWp PV-Anlage mit einem ungefähren Stromertrag von 10.000 kWh pro Jahr, kann mit der Dachbegrünung ein Mehrertrag von 400 bis 500 kWh erreicht werden.